Projekte im Haus zur ZwischenZeit

Lieblingsmusik

Tumasch Clalüna

 

 

 

Mittwoch, 3. Juni 2026, 19.00 – 20.00 Uhr, danach Apéro im Haus ZwischenZeit, Spalenvorstadt 33, Basel

Tumasch Clalüna präsentiert seine Lieblingsmusik und erklärt, weshalb gerade diese ihn so fasziniert. Danach unterhält er sich mit dem Publikum über das Musikstück und ausgehend davon vielleicht auch allgemein über Musik.

Eintritt frei, Kollekte
Platzzahl begrenzt, Reservation unter: info©zwischenzeit.ch (Bitte Adresse kopieren und © durch @ ersetzen)

Tumasch Clalüna geboren 1980, ist freier Produktionsleiter, Regisseur, Musiker und Kulturjournalist.
Neben Arbeiten mit der freien Gruppe «Kurzer Prozess» (Text und Regie), inszenierte er für verschiedene Häuser und Festivals, wie das Theater Basel oder die Kunstfestspiele Herrenhausen.
Zuletzt lief seine Inszenierung Stärnestaub über 7 Jahre im Theater Fauteuil.
Als Produktionsleiter war er u.a. verantwortlich für das EJCF 2007, Maiden Monsters, das Stücklabor 2008 und 2009 (hier als Assistent) und das Stimmenfestival LalaBlabla Pomme d’Adam (als Veranstalter).
Als Geschäftsleiter und Produzent des Festivals Neue Musik Rümlingen (seit 2015) ist er verantwortlich für Festivals im Engadin, Appenzell, Tessin und Waadtland.
Er schreibt und übersetzt Theaterstücke, Liedtexte (u.a. Rudolf Jaggi, Erik Esenvalds) und arbeitet als Kulturjournalist für verschiedene Medien.
Seit 1998 ist er Mitglied der international erfolgreichen a-cappella Formation «The Glue» und singt bei den renommierten Männerstimmen Basel. Er ist Mitglied des «Istituto Svizzero di Roma» und Stipendiat der Landis und Gyr Stiftung. 2021 erhielt er den Kulturpreis des Kantons Baselland (mit «The Glue») und ist seit 2025 Geschäftsleiter der Camerata Variabile.

Ein Kooperationsprojekt der Vereine ZwischenZeit und studio-klangraum

Der Schweizer Pfarrer und Schriftsteller William Wolfensberger 

Durch den Abend führt: Chasper Pult
Musik: Linard Bardill

Literarisch-Musikalischer Abend
6. Mai 2026, 19.00 Uhr
In der ZwischenZeit, Spalenvorstadt 33, Basel

William Wolfensberger (1889-1918) hat Theologie studiert und seine erste Stelle im Münstertal gefunden (1914-16). Bei seinem Antritt wurde er von der Bevölkerung gut aufgenommen und da er wegen dem Mangel an Männer wegen des Aktivdienstes verschiedene Funktionen in der Gemeinde übernahm (Lehrer, Schreiber, etc.) wurde er gut integriert. Als die Dorfbonzen merkten, wie er sozialtheologisch zu wirken begann – als Anhänger von Leonhard Ragaz – setzten dies ihn ab und vertrieben ihn in einer Nacht und Nebel Aktion. Kurze Zeit ist er darauf noch in Rheineck tätig als geschätzter Pfarrer, bis er 29jährig an der spanischen Grippe stirbt.
 
WW hatte immer schon geschrieben setzte dies im Münstertal fort. https://de.wikipedia.org/wiki/William_Wolfensberger

Chasper Pult wurde 1949 in seinem Bürgerort Sent geboren und besuchte die Schulen in Chur.
Er studierte in Paris und Zürich Linguistik und Romanistik. Pult beherrscht alle vier Landessprachen.
Von 1992 bis 1996 war er Präsident der Lia Rumantscha.
Als Leiter des Centro Culturale Svizzero Milano vertrat er von 1996 bis 2001 die Schweizer Kulturen in Italien.
Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter in Paspels und ist als Lehrbeauftragter für die rätoromanische Sprache, als Kulturvermittler und Übersetzer tätig.
Für sein Wirken erhielt Pult vergangenes Jahr den mit 30 000 Franken dotierten Oertli-Preis. 

Linard Bardill: Liederer, Geschichtenerzähler, Autor und Musiker.
Er gehört heute sicherlich zu den aussergewöhnlichsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Schweizer Kleinkunst-Szene. Er wurde 1956 in Chur geboren. 
Ausgerüstet mit der Empfindsamkeit der rätoromanischen Mutter sowie ihrer Sprache und der Zähigkeit des Walser Vaters und seiner Liebe zu den Bergen, wächst er in der Alp- und Traumlandschaft Graubündens auf. Nach einer Reise nach Indien studiert Linard Bardill Theologie. 
Doch kurz nach Studienabschluss ersetzt er sofort die Kanzel mit der Bühne. 
Ab 1986 folgen bis heute folgen unzählige Bühnenprogramme, CDs, Bücher und Tourneen. 
Er erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen und Preisen. 
Seine Liedsammlung Tamangur kann heute als Urgestein rätoromanischen Liedschaffens bezeichnet werden. Mit verschiedenen Formationen (Zürcher Kammerorchester, Sinfonieorchester Basel, Tonhallen-Orchester Zürich) lotete Bardill in verschiedenen Projekten und CDs die Möglichkeit aus, Kindern und ihren Familien das Orchester näherzubringen. 
Er singt und schreibt in Schweizerdeutsch, Deutsch und Rätoromanisch, für Kinder und Erwachsene.
Linard Bardill hat fünf Kinder und lebt in Scharans Graubünden.
Detaillierte, chronologische Informationen finden sich in der ausführlicheren Biografie.

Mehr unter: www.bardill.ch

Paris 1925 – La joie de Vivre Arthur Lourié

Freitag 10. Oktober 2025
18.30–22.00 Uhr

Mit Musik von Arthur Lourié, Erik Satie, Alexander Skrjabin und Claude Debussy

Konzertabend in 3 Teilen
1ère partie à 18.30:
Vivement Paris – Préludes & Retrouvertures

2ième partie à 19.30:
Pipes et Nuages – «Ceci n’est pas une pipe»

3ième partie à 21.00 h:
Au verso des Modernismes»

Mitwirkende:
Riccardo Bovino, Piano
Matteo Cardelli, Piano
Jean-Jacques Schmid, Piano
David Munderloh, Tenor
Etele Dosa, Clarinette
Léonard Steck, Pantomime
Stefan Hulliger; Konzept & Moderation

Info: www.lourie.ch

Mary Anne Imhof «Color of the Earth»

Malerei • Farbpigmente • Film

20. Juni – 28. Juni 2025

Musik: Felix Gisler

Samstag, 21. Juni 2025 • 20 Uhr
Film: «Die magische Farbenwelt La Gomera» (53min.)
Mary Anne Imhof (The artist is present)

Lieblingsmusik

Ditti Bürgin-Brook zeigt seine Lieblingsmusik.

Mittwoch, 22. Mai 2024, 18.30 – 19.30 Uhr im Haus ZwischenZeit, Spalenvorstadt 33, Basel

Er führt aus, weshalb gerade dieses Stück ein Lieblingsstück ist. Danach unterhält er sich gemeinsam mit dem Publikum beim kleinen Apéro über das Musikstück und ausgehend davon vielleicht auch allgemeiner über Musik.

Ein Kooperationsprojekt der Vereine ZwischenZeit und studio-klangraum

 

 

Ditti Bürgin-Brook wurde 1965 in Chur geboren und ist in Flims und Basel aufgewachsen. Nach einer Lehre als Bauspengler absolvierte er eine Zweitweg-Matura mit dem Ziel, Medizin zu studieren. Als er sich 1993 für das Hilfswerk „Menschen für Menschen“ des Schauspielers Karlheinz Böhm engagierte, kam er erstmals mit den Medien in Kontakt

1995 übernahm Ditti Bürgin-Brook das weltweite Tournee-Management von DJ BoBo, mit welche er auch Teil der Michael Jackson HIStory Tour war. Für Martin Schenkel und Andru Donalds betreute Bürgin-Brook insgesamt acht Jahre das persönliche Management. Als TV-Produzent realisierte er ab Ende 1999 in Köln und Zürich TV-Sendungen, Einspieler und Multimedia-Inhalte. 2005 wurde Ditti Bürgin-Brook Redaktionsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung von Betty TV der Swisscom Fixnet AG

Ende 2007 wurde Bürgin-Brook für den Bachelor und Masterstudiengang Multimedia Produktion und Journalismus Studiengangsleiter an der HTW Chur. Seit 2011 unterrichtet er in Berlin und München an der Fachhochschule MHMK und an der renommierten Filmuniversität Babelsberg.

Nach dreizehnjährigem Engagement realisierte Bürgin-Brook 2014 als Initiant und Produzent die Verfilmung des Buch Klassikers „Schellen-Ursli“. Seit 2016 zählt „Schellen-Ursli“ zu den fünf erfolgreichsten Filmen der Schweizer Filmgeschichte. Seit 2017 entwickelt Ditti Bürgin-Brook in Berlin und Potsdam Virtual- und Augmented Reality Inhalte für Engadin Tourismus, das World Tourismus Forum, die Weisse Arena Gruppe Laax, Dallmyar Kaffee, 360° Rodinia und Klybeck.

2018 realisiert Ditti Bürgin-Brook in Zusammenarbeit mit der Sommerhaus Filmproduktion für Warner Bros. die Romanverfilmung „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, Regie dabei führte die Oscar Preisträgerin Caroline Link. „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ war der offizielle Weihnachtsfilm von Warner Bros. Entertainment und startete Europweit 2019.

Für die «Weisse Arena» Flims, Laax, Falera realisiert Ditti Bürgin-Brook 2021 in Zusammenarbeit mit Brandatmosphere und Studio Deussen die Virtuell und Augmented Reality Geschichte «Senda dil Dragun» von Linard Bardill. Die VR & AR Experience «Senda dil Dragun» auf dem Baumwipfelpfad in Laax zählt mit 75 Minuten zu den umfangreichste XR-Stories in Europa. Um die Zahlreichen Aufträgen für Virtuell und Augmented Reality gerecht zu werden, gründet 2021 Ditti Bürgin-Brook in Berlin mit Brandatmosphere und Studio Deussen die XRtainment Group für VR & AR Experience Produktionen.

Ditti Bürgin-Brook ist Mitglied der European Film Academy und dem Innovationsforum Virtual Reality Babelsberg der Filmuniversität Potsdam und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ditti Bürgin-Brook ist ferner Mitglied des media:net berlinbrandenburg.

Lieblingsmusik

Ein/e MusikerIn zeigt seine/ihre Lieblingsmusik.
Dann führt sie/er aus, weshalb gerade dieses Stück das Lieblingsstück ist.
Danach plaudert man gemeinsam über das Musikstück.

Und ausgehend davon vielleicht noch allgemeiner über Musik.

Mit Sylwia Zytynska, Niki Reiser und Florian Arbenz

Mittwoch, 23. September 2023, 19:30h
Mittwoch,   1. November  2023, 19:30h
Mittwoch, 10. Januar         2024, 19:30h

Ein Kooperationsprojekt der Vereine ZwischenZeit und studio-klangraum

FLIESSPOESIE

Künstlerbücher –  Buchobjekte – Performance
14. – 17. September 2023

Wol Müller und Kasia Lewandowska

    Wege des Wassers

    Von den Bergen bis Basel

    Foto-Ausstellung von Daniel Bolsinger

    Freitag, 18. November bis Mittwoch, 21. Dezember 2022

    im Haus zur ZwischenZeit | Spalenvorstadt 33 | 4051 Basel

     

     

    SCHELLENURSLI EROBERT DIE WELT

    L’Esprit de l’Utopie – die Welt der mikrotonalen Musik

    Der Basler Verein ZwischenZeit widmete sich 2019 einem Projekt über musikalische Klangspektren und Hörerlebnisse jenseits der uns vertrauten Halbtonschritte (1/4-, 1/6-, 1/8-, 1/12-Töne), sowie der Vielfalt und den besonderen Klangerlebnissen der mikrotonalen Musik. Im Zentrum stand das musikalische und bildnerische Schaffen des russischen Komponisten Ivan Wyschnegradsky (1893–1979). Sein 1928 erbautes Viertelton-Pianino aus dem Besitz der Paul Sacher Stiftung, ein Unikat, wurde eigens für dieses Projekt restauriert und wurde zum ersten Mal überhaupt öffentlich gespielt. Den Höhepunkt bildete Wyschnegradskys multimediales Experiment «La Coupole – Klang Farben Raum» (Projet de la mosaïque lumineuse de la coupole du temple), das in der 1929 erbauten Markthalle Basel, einem der grössten Kuppelbauten der Welt, realisiert wurde und das das mikrotonale Jahr 2019 abrundete.

    Förderer
    – Sulger-Stiftung, Basel
    – Christoph Merian Stiftung, Basel
    – Swisslos-Fonds Basel-Stadt
    – Fondation Nestlé pour l’art, Lausanne
    – kulturelles.bl, Baselland
    – Ernst Göhner Stiftung, Zug
    sowie private Gönnerinnen und Gönner

    Spuren jenseits des «Normalen»
    (2017–2019)

     Valeska Bertoncini und Reiner Niehoff: Unterm Radar – Hans Jürgen von der Wense

    Freitag, 9. November 2018, 19.00 Uhr, Haus ZwischenZeit

    Wer sich der Normalität entziehen möchte, der muss gewohnte Gelände vermeiden, der muss seine Spuren verwischen, der muss sich unsichtbar machen. Wer den Auflagen des Erwarteten und Erwartbaren ausweichen möchte, der muss rasch das Gelände wechseln können, der muss unerwartet sein, an falschen Orten auftauchen, der muss sich im Zickzack bewegen. Der befindet sich: auf der Flucht.

    Ein singulärer Spezialist der Fluchten war der Komponist, Fragmentariker, Wanderer, Landschaftsforscher, Fotograf, Collagist, Wetterverzeichner Hans Jürgen von der Wense (1894–1966).
    Nicht zufällig lautete sein Wahlspruch: «Flucht – mein Leben.»

    Dieser Lebensaufgabe der Wenseschen Fluchten vor dem Normalen zum Ruhm der geheimnisvollen Erde soll nachgespürt werden. Wer war dieser Flüchtling? Welche Strategien des Flüchtens hat er entwickelt? Wie konnte er verschwinden? Und kann einer verschwinden, der nie sichtbar gewesen ist? Fragen über Fragen …

    Seit 25 Jahren graben Valeska Bertoncini und Reiner Niehoff das Werk Hans Jürgen von der Wenses aus. Sie geben Einblick in dessen ebenso rätselhaftes wie lange verborgen gebliebenes Schaffen.

    Flyer als PDF:    

    Mehr zum Projekt:    Spuren jenseits des “Normalen ”

    Lob der Langsamkeit 

    Ein Projekt des Vereins ZwischenZeit

    Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Lesungen
    Oktober 2013 bis Oktober 2015

    Mit dem Projekt «Lob der Langsamkeit» möchte der Verein ZwischenZeit seine Mitglieder und die Öffentlichkeit für Zeitphänomene sensibilisieren. Ausgangspunkt soll dabei das aufmerksame Beobachten unserer Lebensumgebung sein, was im «Tagesgeschäft» allzu oft nur rudimentär möglich ist. Zudem werden wir die durch verschiedene Kontexte bedingte subjektive Wahrnehmung von Zeit thematisieren und nicht zuletzt aus diesen Betrachtungen mögliche Schlussfolgerungen für das eigene Handeln gewinnen. Auch das mehr oder minder offenbare Abbild von Zeit in den bildenden, aufführenden und darstellenden Künsten wird uns beschäftigen. Das Projekt erstreckt sich über zwei Jahre und wird vom Radio SRF Kultur medial begleitet.

    Mit finanzieller Unterstützung und Sachsponsoring von:

    Mit finanzieller Unterstützung und Sachsponsoring von:
    – Christoph Merian Stiftung, Basel
    – Schwabe Druck –www.schwabe.ch
    – l’enoteca Liechti Weine
    – Kraske audio-design Basel
    – Swisslos-Fonds Basel-Stadt

    Figur & Gestus

    Der Mensch im Spiegel der Künste
    Fotografie | Malerei | Literatur | Film | Tanz

    Donnerstag, 19. April 2012, 19 Uhr – Vernissage
    Freitag, 4. Mai 2012, 19 Uhr – Abend der Bewegung
    Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr – Abend der Kunstphilosophie
    Freitag, 15. Juni 2012, 19 Uhr – Finissage

    Flyer zum neuen Programm herunterladen (PDF)

    Welt Teil Heit – Das ICH im NICHTS

    Ein Projekt im Haus ZwischenZeit
    15. April bis 25. Juni 2011

    «Welt Teil Heit –Das ICH im NICHTS» wird kuratiert von Sabine und Dagobert Koitka und Dr. Tilo Richter. Wie die bisherigen etwa 50 Veranstaltungen im Haus ZwischenZeit seit 2005 versteht sich auch dieses Projekt als Impuls für eine ebenso offene wie kritische Weltsicht. Die anspruchsvolle Verknüpfung und der intensive Austausch unterschiedlicher Sparten – von Naturwissenschaften und Philosophie über Literatur bis zur Musik und bildenden Kunst – stehen dabei im Mittelpunkt.

    In seiner für das Haus ZwischenZeit konzipierten Installation nimmt Matthias Restle die Grunddisposition der mittelalterlichen Räume sensibel auf: Der grosse Veranstaltungsraum mutiert mittels Bildprojektionen auf Tausenden beweglich montierten Kartons zu einer Mischung aus realem und virtuellem Raum. Hier entsteht eine dichte Atmosphäre visueller und akustischer Eindrücke, die bei den Besucher/-innen Erinnerungen und Assoziationen wachrufen soll. Dieses mosaikartige Bildwerk setzt sich in kurzen Zeitintervallen und je nach Standpunkt und Blickwinkel jeweils neu zusammen. Hier stehen in fragiler Form die Teile für das Ganze – pars pro toto. Reduzierte  Wortprojektionen dominieren die beiden Kellerräume verschiedener Grösse und konfrontieren den Betrachter mit Gedanken des Künstlers. Zwei Wortpaare (ICH/NICHTS und ICH BIN im Wechsel mit BIN ICH) öffnen den breiten philosophischen Kontext der Arbeit, den die in der Ausstellung präsentierten Gesprächs- und Musikabende aus denkbar unterschiedlichen Perspektiven erschliessen sollen. Die Installation von Matthias Restle bildet dabei den Ausgangspunkt und Kern, um den sich die Inhalte der vier Veranstaltungen gruppieren werden.

    Matthias Restle (1973) lebt zurzeit in Basel.
    Berufliche Auseinandersetzungen mit Grafikdesign und Editing/Compositing. Transdisziplinäre Projekte in den Bereichen Theater und Tanz. Seit 2004 schafft er aktiv installative Situationen, die begehbar sind. Ziel der künstlerischen Arbeit von Restle ist es, die Besucher in Räume zu führen, die an der Schwelle von Ge-Wohntem und Un-Bewohntem, von Ordnung und Ausserordnung stehen, um dadurch Schwebezustände erlebbar zu machen. Die Installationen laden dazu ein, die Verdichtung und Auflösung der eigenen Begrenzungen und verborgenen Widerstände wahrzunehmen. Über die Wahrnehmung der subjektiven Realität regt Restle zum Infragestellen unseres Wirklichkeitsverständnisses an.

    Auswahl bisheriger Projekte:
    «Juni Parc Our», Nacht-Installation Bollement; «Welt 4: T Raum Weiss», Kunstraum Winterthur; «Welt 3: Spaghetti», Raum 33, Basel; «Anders Landen», Dreispitz Basel; «Living room», Kaserne Basel; «Raumspuren», Theater Roxy, Birsfelden.

    Mehr Informationen: www.matthiasrestle.ch
    Alle Veranstaltungen auf einen Blick (PDF)

    Gesprächs- und Musikabende zur Ausstellung
    Donnerstag, 5. Mai, 19.30 Uhr: «Entendez vous ceux qui se taisent?»
    Versuch über das Schweigen und das Verschweigen in der Musik, über die Stille und ihre Unmöglichkeit und über das innere Hören.
    Mit Thomas Meyer, Musikwissenschaftler: «Stundenbuch» (48 Miniaturen) von Hans Otte, Andreas Huber, Klavier.

    Dienstag, 17. Mai 2011, 19.30 Uhr: «Wir erleben mehr als wir begreifen»
    Die Welt ist nicht in den Griff zu bekommen –und wir wissen, dass diese Gefahr gar nicht besteht.
    Mit Prof. Dr. Hans Peter Dürr, Atomphysiker und Buchautor, Träger des Alternativen Nobelpreises.

    Freitag, 27. Mai 2011, 19.30 Uhr: «7 Visionen aus dem Weltinnersten»
    Die kosmische Entwicklung des Menschen in Bildern aus dem Universum.
    Mit Prof. Dr. Roland Buser, Astrophysiker, Universität Basel.

    Freitag, 17. Juni 2011, 19.30 Uhr: «Ich – drunter und drüber»
    Ein Gesprächsabend über die Erfahrung der Leere, die Geistigkeit des Universums und
    darüber, wie der Mensch sich in all dem zurechtfindet.
    Mit Dr. Peter Widmer, Ki Gen Sensei; und Jörg Schürpf, Leiter Shen Shiatsu Akademie;
    Moderation: Dr. Heinz Stahlhut, Leiter Sammlung Bildende Kunst, Berlinische Galerie.

    Dieses Projekt wird unterstützt von:
    – Kultur Basel-Stadt
    – Schwabe Druck –www.schwabe.ch
    – l’enoteca Liechti Weine
    – Kraske audio-design Basel

    Robert Strübin

    Musik sehen – Bilder hören

    13.11.2009-26.6.2010

    Der Basler Musiker und Maler Robert Strübin (1897–1965) setzte in seinen Bildern Musik in abstrakte Farbkompositionen um.

    Der Farbenhörer

    Robert Strübin kann mit seinen Architekturbildern wohl mit Recht zu den Wegbereitern der späteren Op-Art gezählt werden. Nach Rosetten- und Architekturbildern malte er ab 1958 seine bekannten Musikbilder: mathematisch genaue farbige Umsetzungen von Musik-Partituren verschiedenster Komponisten. «Strübin wollte nicht eine subjektive Darstellung der Musik, sondern Musik optisch objektivieren. Er wollte die Identität von Optik und Akustik und zwar unabhängig von spontanen Erlebnissen und Gefühlseindrücken, quasi absolut unabhängig von Zeit und Raum.» (T. Lehner). Er entwickelte in geradezu pedantischer Genauigkeit einen differenzierten Farbtonsystem-Code, sozusagen eine Notenschrift in Farben: seine Musikbilder. «Strübins Werk dürfte für die Schweizer Kunst eine Entdeckung ersten Ranges bilden.» (J. Ch. Ammann)

    13. November 2009: Eröffnung der Ausstellung
    19.00 Uhr: Vernissage mit musikalischem Begleitprogramm junger Basler Pianisten und Pianistinnen.
    Einführung von Dr. Tilo Richter.

    5. Februar 2010 Podiumsveranstaltung: Die Farben der Töne – Töne sehen!
    19.30 Uhr: Gesprächsleitung: Dr. S. Schibli.
    Auf dem Podium: Prof. Dr. K. von Maur, Prof. Dr. D. Ladewig, C. Laszlo, T. Lehner, Dr. T. Richter.

    12. März 2010: Klingende Bilder 1
    19.30 Uhr: Junge Pianisten und Pianistinnen spielen Kompositionen von Chopin und Debussy nach Bildern von R. Strübin.

    23. April 2010: Klingende Bilder 2
    19.30 Uhr: Strübins Musikbild zu J. S. Bach (Chaconne), gespielt von H. H. Schneeberger (Violine).

    7. Mai 2010: Klingende Bilder aus dem Kinder-Workshop
    18.00 Uhr: Primarschulkinder und GrundkursschülerInnen aus Basel zeigen Ausschnitte aus einem sechswöchigen Workshop zum Thema.

    4. Juni 2010: Klingende Bilder 3
    19.30 Uhr: Strübins Musikbilder von J. S. Bach, gespielt von Dr. G. Wehmeyer (Klavier), Köln.
    Begleitend: Live-Malerei des spanischen Musikmalers Ignacio Guisasola.

    Wir danken den Leihgeberinnen und Leihgebern:
    | Galerie Beyeler, Basel | Karl Gerstner, Basel | Kunstmuseum Basel | Christine Halstenbach, ­ Wuppertal |Carl Laszlo, Basel | René und Susanne Müller, Basel |Sammlung Nationale Suisse, Basel | Sammlung Dieter und Si Rosenkranz, Berlin | Max und Irene Wandeler, Luzern sowie weiteren ungenannt bleibenden LeihgeberInnen.

    Wir danken für die Unterstützung:
    Nationale Suisse
    Fondation Nestlé pour l’Art
    Kultur Basel-Stadt
    L’enoteca Lichti Weine
    Color Circle Art Paints
    Sabine Koitka
    AS Wisler Alarm-Sicherheitsanlagen
    Schwabe Verlag

    Das Projekt wurde kuratiert von:
    Dr. Tilo Richter, Dr. Heinz Stahlhut sowie Sabine und Dagobert Koitka.

    Volumen: Klang | Zeit | Räume

    Flyer 2008 – 2009 (Druckversion als Pdf )

    Programm 2008 – 2009 (Druckversion als Pdf )

    Die Akteure des Projekts «klangzeiträume»widmen sich der Begegnung vonKlang und
    Raum. Konzeptionelle Grundlage für die Gegenüberstellung und Verschränkung von Musik und Architektur sind fünf Schlagworte, die sowohl eigenständig sind, als auch miteinander in Verbindung stehen:

    Linien | Schwingungen | Ordnungen | Dialoge | Beziehungen

    Alle fünf Schlagworte sind in Architektur und Musik mit zum Teil verwandten Bedeutungen omnipräsent.
    Künstlerische Statements werden in fünf Veranstaltungen auf je eines dieser Schlagworte reagieren.
    Zentral ist der immergleiche Ort für die Präsentation musikalischer und/oder bildkünstlerischer Werke:
    das Haus  ZwischenZeit  in der Basler Spalenvorstadt.
    Dieser Ort soll als Kontinuum für das Projekt «klangzeiträume» dienen und die fünf inhaltlich verbundenen Schlagworteauch räumlich zusammenhalten.
    Das differenzierte Reagieren von eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern auf die verschiedenen Räume und Raumfolgen des Hauses ZwischenZeit soll die Wahrnehmung von Architektur und Musik verändern.
    Dabei ergänzen sich bildkünstlerische Arbeiten, die während mehrerer Ausstellungswochen gezeigt werden, und Konzerte. Das Publikum soll unmittelbar am Prozess der subjektiven «Raumeroberung», der Interpretation und Inbesitznahme teilnehmen. Während der Veranstaltungen begegnen sich Vorhandenes (der Ort) und Neues (die Musik/die Kunstwerke), um zusammen einen nur temporär erfahrbaren «genius loci» zu schaffen, der dem historischen eine neue Komponente hinzufügt.
    Eine alle fünf Teile des Projekts «klangzeiträume» überspannende Ausstellung wird zu dem auf die Vorbilder des Dialogs zwischen Architektur und Musik eingehen – man denke an so berühmte Beispiele wie Guilleaume Dufays Motette Nuper rosarum flores und deren analytischen Bezug zum Florentiner Dom Santa Maria del Fiore (1436), Erich Mendelsohns Musikalische Skizzen zu Kompositionen von Johann Sebastian Bach(1921–1927) oder die Symbiose von Le Corbusier, Iannis Xenakis und Edgar Varèse im Philips Pavilion (1958).

    TEXT IN ARBEIT…

    Samstag, 13. Dezember 2008, 19 Uhr
    Konzert: Linien

    Claudia Bucher (CH) | Christian Bucher (CH)

    Dem in der Musik wie in der Architektur prägenden Element der Linie soll ein Auftritt von Claudia Bucher eine weitere Bedeutungsebene hinzufügen. In ihrer gemeinsam mit dem Perkussionisten Christian Bucher aufzuführenden Zeichnungs­Performance «Earstick» transformiert sich das Bild zum Klang und dieser wiederum zum neuen Bild. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung formaler Strukturen in Musik und Architektur, die – wie hier vorführbar – einander bedingen und beeinflussen können.Die Künstlerin analysiert mit ihrem Auftritt akustische Phänomene in der Bildproduktion.

    Samstag,24. Januar 2009, 18 Uhr Ausstellung /19Uhr
    Konzert: Schwingungen

    Carsten Nicolai (D) | Jürg Frey (CH)

    Carsten Nicolai untersucht in seinem künstlerischen Werk Grenzbereiche von Ton und Bild, seine 2003 entstandene Arbeit «Wellenwanne» macht tonale Schwingungen sichtbar, übersetzt Akustik in Form. Der amerikanische Komponist Alvin Lucier schuf 1984 sein experimentelles Werk «In Memoriam Jon Higgins» (1984) für Klarinette und Oszillator, das physikalische Phänomene hörbar zu machen versucht. Der besondere Reiz dieser unter dem Schlagwort «Schwingungen» vereinten Arbeiten liegt in der Gegenüberstellung der unterschiedlichen Outputs bei nahezu identischen Versuchsanordnungen. Die Aufführung von «In Memoriam Jon Higgins» wird Hörerfahrungen möglich machen, die ein herkömmlicher Konzertabend nicht bieten kann.

    Samstag 18. April 2009, 18 Uhr Ausstellung / 19 Uhr
    Konzert: Ordnungen

    Olaf Nicolai (D) | Moritz Ernst (D)
    Olaf Nicolai beschäftigt sich seit Jahren mit dem Einfluss von Systematik und Ordnung auf bildende Kunst. Die Sammlung als ortsbezogene Ordnung zählt zu den zentralen Themen seines Schaffens.
    Nicolai wird im Haus ZwischenZeit eine temporäre Installation zeigen, die auf architektonische Strukturen des Ausstellungsraums künstlerisch reagiert. Der Komponist Michael Pelzel soll im Rahmen eines Auftrages explizit für das Haus ZwischenZeit komponieren. Der Pianist Moritz Ernst wird – quasi parallel zu Pelzels zeitgenössischer Stimme – ein Werk des deutschen Komponisten Karlheinz Stockhausen interpretieren, in dessen Schaffen Ordnungen von herausragender Bedeutung sind.

    Samstag,16. Mai 2009, 19 Uhr
    Konzert: Dialoge

    Bettina Buchmann (CH) | Martin Roos (CH) | Regie: Sebastian Deitschi (CH)
    Die Akkordeonistin Bettina Buchmann und der Alphornist Martin Roos führen in ungewöhnlicher Kombination von Instrumenten musikalische Zwiegespräche und spielen dabei mit Elementen von Bewegung,Distanz, Trennung und Überbrückung. Die zugleich spielerische und archaisch-virtuose Inbesitznahme öffentlichen und privaten Raumes nimmt in dieser Interaktion zweier Interpreten eine zentrale Rolle ein.

    Samstag, 6. Juni 2009, 18 Uhr
    Ausstellung /19 Uhr Konzert: Beziehungen

    David Sonton Caflisch (CH) | Riccarda Caflisch (CH) | Claudia und Julia Müller (CH)
    Die Geschwister David Sonton Caflisch (Violine) und Riccarda Caflisch (Querflöte) sind sowohl interpretierend, improvisierend wie auch kompositorisch tätig. Mit einer carte blanche soll ihnen ein Konzertabend ermöglicht werden, während dem sie die Raumfolgen des Hauses ZwischenZeit für sich und das Publikum musikalisch füllen, durch unterschiedlich gefärbte Improvisationen neue Raumgefühle erzeugen und – in einem Raum oder über mehrere Räume hinweg – zueinander in Beziehung treten. Die  Schwestern Claudia und Julia Müller sind durch ihre unkonventionellen Zeichnungen bekannt geworden. Ihr zeichnerisches Werk ist häufig mit Eingriffen in den umgebenden Raum verbunden. Im Haus ZwischenZeit soll beiden je eine«zu bespielende»Fläche zur Verfügung gestellt werden.

    «klangzeiträume» wird unterstützt von:
    – Fondation Nestlé pour l’Art
    – Kultur Basel-Stadt
    – Schwabe Druck –www.schwabe.ch
    – l’enoteca Liechti Weine
    – Kraske audio-design Basel
    – Hommagerie Sabine Koitka

    « klangzeiträume» ist ein Projekt des Vereins Haus ZwischenZeit
    Kuratiert von Beat Fehlmann, Sabine und Dagobert, Dr. Tilo Richter und Dr. Heinz Stahlhut.

    ERNST WIDMER- AUSSTELLUNG

    Oktober -Dezember 03

    Ernst Widmer- Ausstellung

    www.musicedition.ch/widmer